Archiv für den Monat: April 2010

Hausstaubmilben – klein, aber gemein…

Einen halben Millimeter groß, achtbeinig, mit großer Familie und schlechten Manieren – mögen Sie nicht? – Haben Sie aber! Hausstaubmilben gibt es in jedem Zuhause, und sei es noch so aufgeräumt.

Die meisten Menschen lieben ein kuscheliges Zuhause: weiche Teppiche und komfortable Polstermöbel. Doch auch Milben mögen es warm und weich. Sie ernähren sich von Staubpartikeln und abgestorbenen Hautschuppen, und diese befinden sich in besonders reichlichem Ausmaß in Teppichen, auf Sofas und vor allem in Betten. Staub und Milben gibt es immer und überall. Problematisch wird dies dann, wenn die Staubkonzentration überhand nimmt und Menschen gesundheitlich besonders sensibel darauf reagieren.

Bei etwa 25 Grad und einer verhältnismäßig hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich Milben so richtig wohl. Und das zeigen sie auch, indem sie überall ihre Spuren hinterlassen. Milben ernähren sich nicht nur von Staubteilchen, sie geben andererseits auch ihren Kot wieder in den Hausstaub ab. In Verbindung mit Sandkörnchen, Pollen, Bakterien, Schimmelpilzen, Haaren, Textilfasern und Nahrungsmittelresten ergibt der Staub dann eine hochallergene Mischung, die einem die Luft zum Atmen nehmen kann – im wahrsten Sinne des Wortes. Chronischer Schnupfen, Bindehautentzündung, Nies- und Hustenattacken, Müdigkeit, Asthma und sogar schwere Atemnot können die Folgen sein. Bei starken Beschwerden ist dann sogar ein Arztbesuch unumgänglich.

Milben haben nur wenige natürliche Feinde. Bücherskorpion und Silberfischchen gehören dazu. Weil sich diese aber niemand zur Milbenbekämpfung ins Haus holen will, kann man nur versuchen, die Feinstaubkonzentration in der Umgebungsluft auf ein erträgliches und gesundheitlich unbedenkliches Maß zu reduzieren. Wer also besonders empfindlich reagiert und vielleicht schon andere Allergien hat, sollte soweit wie möglich auf Teppiche in der Wohnung verzichten und auf Böden ausweichen, die man auch feucht wischen kann. Hier haben Milben keine Chance, sich dauerhaft einzunisten. Darüber hinaus lohnt sich die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Staubsaugers, der einen speziellen Mikrofilter enthält. Damit werden Feinpartikel zurückgehalten und nicht mit der Abluft des Staubsaugers wieder in den Raum abgegeben.

Anti-Milbenspray

Anzeige: Bioneem – Anti-Milbenspray ist bei SAUGAUF erhältlich.

Für alles, was sich nicht wischen oder waschen lässt, empfiehlt sich die milbensichere Reinigung mit entsprechendem Staubsaugerzubehör. Spezialdüsen und -bürsten gibt es nicht nur für Teppiche und Matratzen, sondern zum Beispiel auch für Lampenschirme. Wer dann den Staubsaugerbeutel des Staubsaugers noch regelmäßig wechselt, der tut zwar nichts für die Gesundheit der Milben, dafür aber umso mehr für seine eigene.

Sollte dies alles nicht helfen – probieren Sie Anti-Milbenspray.

Damit Staub nicht krank macht

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Für die meisten Menschen hat Staubsaugen in erster Linie etwas mit „sauber machen“ zu tun – wenn es um die Krümel unter dem Tisch, die Katzenhaare auf dem Sofa oder den Sand in der Diele geht. Doch richtig staubsaugen kann auch praktische Gesundheitsvorsorge sein.

Was sauber aussieht, muss noch lange nicht sauber sein. Staub ist immer da. Vor allem in Räumen, die komplett mit Teppichen ausgelegt sind, ist die Feinstaubkonzentration in der Luft oft bedenklich hoch. Und zu viel Staub kann krank machen. Allergien, Asthma oder chronischer Schnupfen können die Folgen sein. Der Grund sind Milben, Pollen oder sogar Schimmel, die sich im Staub befinden und schon beim bloßen Herumlaufen im Raum aufgewirbelt werden.

Wer besonders empfindlich reagiert, sollte aus diesem Grund versuchen, dem Staub möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, und zu Hause weitgehend auf textile Auslegeware verzichten. Böden, die man auch nass wischen kann, wie Fliesen, Laminat oder Parkett, sind hier am geeignetsten. Doch weil sich dieser Anspruch in vielen Fällen nicht einfach umsetzen lässt, lohnt es sich, bei der Auswahl des Staubsaugers auf das richtige Modell zu achten.

Herkömmliche Staubsauger blasen oft genauso viel Staub wieder aus, wie sie eingesaugt haben. Wenn man dann noch den Staubsaugerbeutel nicht regelmäßig wechselt – nämlich mindestens alle 3 bis 5 Wochen – ist der Reinigungseffekt beim Absaugen gleich null bzw. man verursacht mehr Dreck und Staub, als man eigentlich entfernen wollte.

Vor allem Allergiker und Asthmatiker sollten deshalb einen Staubsauger auswählen, der mit einem speziellen Mikrofilter ausgestattet ist. Dieser hält die Staubpartikel zurück und sorgt für eine saubere Ausblasluft beim Staubsaugen. Die Raumluft ist folglich nicht mehr so stark belastet und gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann vorgebeugt werden. Auf einen regelmäßigen Wechsel des Staubbeutels darf natürlich dennoch nicht verzichtet werden!

Allergieauslösende Staubpartikel befinden sich jedoch nicht nur auf dem Teppich und in der Raumluft, sondern auch auf Polstermöbeln und vor allem in Betten. Hier empfiehlt sich der Einsatz spezieller Aufsätze, zum Beispiel mit rotierenden Bürsten, mit denen lose Schmutzpartikel, Fusseln und Haare gelockert und problemlos aufgesaugt werden können. Spezialzubehör gibt es darüber hinaus für die Reinigung von Fugen und Parkett. Selbst Möbel, Bücher oder Lampen können mit einer Spezialdüse einfach und effektiv gesäubert werden.