Archiv für den Monat: November 2010

Und heute empfehlen wir: Nasse Hundezitrone an Staubsaugerbeutel…

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Frau S. aus M. in T. liebt ihren Hund über alles. Jeden Morgen kurz vor 6 schnappt sie sich ihren Otto und geht mit ihm spazieren. Und wo die beiden überall rumkommen!!!! Nicht nur über Stock und Stein, Feld und Wiese, Mohn- und Kornblume – nein, zuweilen auch durch Pfütze, Fremdhundehaufen und Kuhfladen! Frau S. hat aber längst aufgehört, über ihren stinkenden Otto die Nase zu rümpfen, denn: Sie hat ja auch noch ihren Staubsauger!

Hunde sind klug. Trotzdem sind sie die besten Freunde des Menschen. Sie sind immer für ihn da, holen weggeworfene Sachen zurück, zerfetzen Topflappen und kauen Schuhe. Manche machen Männchen oder geben das Pfötchen. Dabei muss das gar nicht sein. Eigentlich kommt es vor allem darauf an, dass der vierbeinige Gefährte regelmäßig spazieren gehen kann. Hunde lieben das ja! Und sie brauchen es auch. Dreimal täglich mindestens, sagen Experten.

Das weiß auch Frau S. aus M. in T. Der 122 Seiten starke Profi-Ratgeber „Du und Dein Hund“ liegt immer griffbereit auf ihrer Frisierkommode, seitdem Frau S. ihren Otto aus dem Tierheim geholt hat. Und auch sonst hat sich ihr Leben komplett gewandelt. Saß sie früher nach der Arbeit oft einsam bei einem Holunderlikörchen am Küchentisch, ist sie heute nach Feierabend mit dem Otto unterwegs. Bei Wind und Wetter natürlich auch. Schon oft hat Frau S. jedoch bedauert, dass sie für ihren Otto keinen Regenmantel hat.

Zwar kriegt der Hund in der feuchten Luft immer so lustige Kringellöckchen wie Frau S., aber er riecht danach ganz fürchterlich. Noch mehr, wenn er sich beim Regenspaziergang besonders für die Hinterlassenschaften seiner Kollegen aus dem Nachbarhaus interessiert hat oder ein Stückchen ohne Leine über die Kuhwiese getollt ist.

Weil dann zuerst der Hund, schließlich aber die gesamte Wohnung stinkt, musste sich Frau S. dringend etwas einfallen lassen. Aber wie schafft man es, einen Hundehaushalt wie einen Nicht-Hundehaushalt duften zu lassen? Nach einer ausgedehnten nächtlichen Internetrecherche verfiel Frau S. schließlich auf ihren guten, alten Staubsauger und kaufte in den Staubsaugerbeutel einsaugbare Duftstäbchen des Typs „Lemone“.

Seitdem verbreitet sich jedes Mal, wenn Frau S. die nassen Hundehaare vom pinkfarbenen Chaiselongue saugt, ein frühlingsfrischer Zitronenduft im ganzen Raum. Zu Weihnachten will die begeisterte Frau S. nun Tannennadeln einsaugen und an ihrem Hochzeitstag ein Taschentüchlein mit dem After-Shave ihres verstorbenen Mannes. Für den Otto hingegen ist der Duft aus dem Staubsaugerbeutel keine echte Konkurrenz: Er macht nach einem Regenspaziergang mit seinen Hundepfoten nun immer Flecken auf Frauchens champagnerfarbenen Teppich. Dann muss er das mit der Luft nämlich gar nicht abwarten.

Wenn Pfiffi zum Flohzirkus einlädt… – Nicht ohne meinen Staubsauger!

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Tiere sind die besten Freunde des Menschen, Hunde gelten gar als die allerbesten. Doch manchmal bringt Pfiffi eben auch noch andere „Freunde“ mit, von denen Herrchen und Frauchen überhaupt nicht begeistert sind: Flöhe… Aber was tun, wenn der Flohzirkus im eigenen Wohnzimmer stattfindet? Kann man seine Eintrittskarte zurückgeben?

Oft juckt es einen schon, wenn man nur das Wort „F – L – O – H“ hört. Wer einen Hund oder mehrere Hunde hat, kennt die Tierchen vielleicht sogar schon persönlich. – Wenngleich es schwer ist, sie mit bloßem Auge zu entdecken, denn sie sind nur wenige Millimeter groß. Dabei ist jeder Einzelne von ihnen ein begnadeter Sportler, weil besonders kräftige und lange Hinterbeine ihnen Sprünge über eine Distanz von fast einem ganzen Meter erlauben. Eigentlich eindrucksvoll… Das Lexikon indes bezeichnet den Floh schlicht als „Parasiten“. Und wenn sich Pfiffi mit DEM …iiiiih…. im Fell zu Hause blicken lässt, ist für Herrchen und Frauchen in den meisten Fällen Schluss mit lustig.

Was viele nicht wissen, ist, dass der „Flohzirkus“ weniger im Fell der Hunde stattfindet, als vielmehr in dessen unmittelbarer Umgebung. Das wiederum bedeutet, dass es nicht ausreicht, nur den Hund mit einem Anti-Floh-Mittel zu überschütten. Nein! Auch Teppiche, Decken, Kissen und dergleichen müssen behandelt werden. Und angesichts dieser Tatsache und des gesamten Aufwandes schlagen viele Hundebesitzer die Hände über dem Kopf zusammen. Dabei liegt die erste Sofortmaßnahme ganz nahe: der Staubsauger!

Pfiffi hat Flöhe? Dann heißt es erst einmal: saugen, saugen, saugen. Und zwar alles, was nicht in die Waschmaschine passt… Wer einen Spezialstaubsauger mit integrierter Massagebürste für seinen Hund besitzt, kann auch diesen zunächst einer Staubsauger-Kur unterziehen, bevor das Mittel vom Tierarzt zur Anwendung kommt. Wichtig ist, den Staubsaugerbeutel mit dem hüpfenden Inhalt nach der Saugaktion gleich zu entsorgen. Es empfiehlt sich sogar, den Staubsaugerbeutel zusätzlich noch in eine Tüte zu packen, damit auch wirklich kein Floh mehr den Weg nach draußen findet.

Einige Hundeexperten raten dazu, ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel zu legen, um den Tierchen quasi gleich doppelt vernichtend zu begegnen. Ob dies allerdings tatsächlich Wirkung zeigt, ist fraglich. Erst nach dem Staubsaugen lohnt es sich dann, ein flohtötendes Umgebungsspray anzuwenden. In der Regel muss die Prozedur auch mehrmals angewendet werden, um dem Flohzirkus endgültig die Wohnzimmer-Manege zu sperren. Pfiffi darf aber bleiben.