Archiv für den Monat: Februar 2011

Tausendsassa Staubsauger – sogar ein Fall fürs Museum!

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Wofür ist ein Staubsauger da? Ist doch klar, denken die meisten, zum Saubermachen natürlich, und in der Tat ist dies heutzutage auch zutreffend. In den Anfangsjahren des beliebten und weit verbreiteten Gerätes allerdings war das “Saubermachen” nur eine von vielen Funktionen, die der Haushaltshelfer inne hatte. Wer darüber mehr wissen möchte, sollte bei Gelegenheit ein Staubsaugermuseum besuchen… – und mal richtig staunen!

Die Erfindung des Staubsaugers liegt bereits mehr als 100 Jahre zurück. Die ersten Geräte wurden in den USA entwickelt und funktionierten nach demselben Prinzip wie viele der heutigen Geräte. Wenngleich die Idee, mittels Unterdruck Staub anzuziehen und aufzufangen, auch damals schon über die Maßen sinnvoll war, konnten die ersten Staubsaugergeräte noch in keinem normalen Wohnhaus Platz finden – sie waren einfach viel zu groß und zu schwer.

Erst mit den wesentlich handlicheren Neuentwicklungen trat der Staubsauger im Laufe der Jahre seines Siegeszug durch die Haushalte an, weltweit – und damit natürlich auch in Deutschland. Dennoch waren die Geräte in früheren Jahren nicht ausschließlich zum Staub aufsaugen konzipiert, sondern vielmehr als multifunktional einsetzbare Haushaltshelfer gedacht, die in den verschiedensten Bereichen einsetzbar sein sollten.

Schwer vorstellbar für den modernen Menschen, der seinen Staubsauger heute in aller Regel nutzt, um Haus und Wohnung in Schuss zu halten. Ein interessierter Blick in ein Staubsaugermuseum kann hier ungeahnte Einblicke verschaffen. Ein Staubsauger der Firma Vorwerk aus dem Jahre 1965 ließ sich beispielsweise mit wenigen Handgriffen in eine Trockenhaube bzw. eine so genannte Warmluftdusche umfunktionieren. Es war ebenso möglich, das Gerät als Farbsprühpistole oder Verdunster zu nutzen. Mit Mottenpulver befüllt, war dieser Staubsauger darüber hinaus auch im Kampf gegen lästige Insekten im Kleiderschrank ein absoluter Volltreffer. Ein Gerät der Firma Elektro-As diente gar zusätzlich als Kreissäge, Bohrmaschine und Entsafter!

Deutlich wird: Der Staubsauger hat sich offensichtlich erst im Laufe der vergangenen 30 Jahre zum hauptsächlich von Frauen genutzten Haushaltsgerät entwickelt. Besonders das mögen viele schade finden. Der Gang ins Staubsaugermuseum dürfte trotzdem nicht allzu sentimental machen, denn es gibt viel Lustiges und Erstaunliches zu entdecken. Besonders interessante Sammlungen bieten hier das Merseburger Museum für Luftfahrt und Technik oder auch das Staubsaugermuseum in Mühldorf. Ein Besuch lohnt sich!

Mama, ich will ein Haustier!

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de

Ihr Erziehungsratgeber, Teil 1.

Eltern sind in vielerlei Hinsicht nicht zu beneiden. Nicht nur in den ersten Monaten, wenn sie unter chronischem Schlafmangel leiden, sondern auch später, wenn die lieben Kleinen in der Lage sind, mit viel Nachdruck Wünsche, Fragen und Anregungen zu formulieren. Weil es oftmals schwierig ist, die passende Antwort auf eine Kinderäußerung zu finden, hat SAUGAUF einen kleinen, praktischen Erziehungsratgeber ins Leben gerufen. Heute mit ausführlichen Tipps zu einem der häufigsten Kinderwünsche überhaupt: “Maaaama, ich will ein Haustier!”

Niemand ist gern alleine. Kinder schon gar nicht. Was liegt da näher, als beim zuständigen Erziehungsberechtigten um die Anschaffung eines entsprechenden Haustieres zu bitten. Ganz hoch im Kurs steht der Hund – als bester Freund des Menschen, na klar, danach folgen Katze, Meerschwein, Goldfisch, Hamster, Karnickel, Wellensittich, Gespenstschrecke, Leguan und Vogelspinne.

Viele Eltern wissen, was es bedeutet, sich gegen diese Kinderanfrage zur Wehr setzen zu müssen. Sie führen zum Beispiel folgende Einwände ins Feld: “Du bist noch zu klein.” oder auch “Da musst Du Dich aber immer drum kümmern.” oder auch “Und wer soll das füttern?” oder auch “Das kannst Du aber nicht mit ins Bett nehmen.” oder auch “Die sind nachts wach und machen Krach, wenn Du schläfst.” oder auch “Das kannst Du aber nicht streicheln.”

Diese Argumente sind ebenso häufig wie wirkungslos, denn sie ermutigen das Kind nur dazu, seine besten Absichten zu beteuern, dem neuen Hausgenossen ein treuer Versorger zu sein, und den Wunsch nach einem Haustier so lange zu wiederholen, bis Mama und Papa in der nächsten Zoohandlung entnervt aufgeben. DOCH: Das muss nicht sein!

Dem Wunsch, “Mama, ich will ein Haustier!”, kann man auch lächelnd begegnen, indem man sagt: “Aber Schatz, Du hast doch schon welche…” Geduldig und mit viel Liebe zum Detail erzählt man seinem Kind hernach von der kleinen Staublaus, der possierlichen Milbe und der kuscheligen Wollmaus, darüber, dass die immer da sind, sogar im Bett, dass die sich selber füttern und nachts gar keinen Krach machen. Besonders schön ist folgender Gesprächsabschluss: “Du brauchst keinen Hund, Du kannst auch Deine Wollmaus streicheln.”

Pädagogisch – praktisch -prima!

Und in Teil 2 lesen Sie: “Mama, in meinem Zimmer ist jemand.”