Archiv für den Monat: Juni 2011

Jetzt wird es gemütlich. Warum Allergiker nicht auf Teppiche verzichten müssen, wenn sie einen Staubsauger haben.

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Lange Zeit dachte man, Menschen mit besonderer Sensibilität auf bestimmte Stoffe, wie zum Beispiel Pollen- oder Hausstauballergiker, könnten ihre Allergie am besten in den Griff bekommen, indem sie ihr Wohnumfeld möglichst frei von Textilien hielten, weil sich in diesen Allergene besonders gut festsetzen. Doch inzwischen sind Hartböden für allergiegeplagte Menschen nicht mehr die einzige Alternative.

Menschen mit verhältnismäßig starker Allergieausprägung sind gehalten, ihr Wohnumfeld für Allergene weitgehende unangreifbar zu machen, das heißt dafür zu sorgen, dass die krank machenden Stoffe nicht in einer zu starken Konzentration auftreten. Unbehandelte Allergien, etwa gegen Pollen oder Hausstaub, können im schlimmsten Fall chronische Erkrankungen nach sich ziehen: Bronchitis, Asthma, Neurodermitis. Eine adäquate Hygiene in Haus oder Wohnung ist daher unverzichtbar; die Wohnungseinrichtung muss den speziellen Hygienebedürfnissen allergenbelasteter Menschen ebenfalls Rechnung tragen.

Hauptsache feucht wischbar – das galt lange als Grundsatz für die Auswahl der Fußböden in Allergikerhaushalten. Empfohlen wurden demzufolge vor allem Hartböden: Fliesen, Laminat, Parkett oder Kork. Textile Beläge, so hieß es, seien besonders belastet, weil sich in ihnen die risikoreichen Allergene wie Pollen oder Hausstaub leicht festsetzen könnten. Gleiches galt für Sofas mit Stoffbezügen, für textile Vorhänge oder Lampenschirme, für kuschelige Kissen und dergleichen mehr. Ungemütlich war es folglich in vielen Allergikerhaushalten; die Gestaltungsmöglichkeiten für den eigenen Wohnraum schienen stark eingeschränkt.

Das hat sich in der Zwischenzeit jedoch geändert. Auch wenn es bedenklich stimmt, dass die Allergieneigung von Menschen stetig zunimmt: Die Hersteller textiler Fußbodenbeläge haben darauf reagiert. Längst gibt es zahlreiche allergiegeeignete Teppiche auf dem Markt – mit einer speziellen Kennzeichnung versehen, die Betroffenen als Wegweiser diesen soll. Besonders umfangreich ausgestattete Staubsauger sind hier das A und O bei der Wohnraumpflege und wenn es um eine adäquate Hygiene geht. Mit einem HEPA-Filter versehen gewährleistet der Staubsauger, dass die gesundheitsschädlichen Kleinstpartikel nicht wieder in die Umgebungsluft abgegeben werden. Unterschiedliches Düsenzubehör etwa für Matratzen oder Polster hilft zusätzlich, auch andere Wohnbereiche sauber zu halten.

War der Pollenallergiker bislang noch gezwungen, seine Hartböden nach Möglichkeit täglich feucht zu wischen, um alle Allergene effektiv zu binden, kann dieser Aufwand mit einem geeigneten textilen Fußbodenbelag entscheidend minimiert werden: Gesaugt wird der Teppich idealerweise zweimal pro Woche mit einem leistungsfähigen Staubsauger mit Staubsaugerbeutel. Hier lassen sich alle schädlichen Stoffe effizient sammeln und sicher entsorgen. Ein Plus für die Gesundheit – ohne Verzicht auf Gemütlichkeit.