Archiv für den Monat: Januar 2012

Der nächste Frühling kommt bestimmt. Putzen und staubsaugen gegen die Winterdepression.

Wenn der Winter gar kein richtiger Winter und ein beständiges Grau für Wochen und Monate die vorherrschende Farbe des Alltags ist, kämpfen viele Menschen mit Stimmungstiefs. Doch dagegen kann man etwas tun: Wissenschaftler empfehlen unter anderem viel Bewegung an frischer Luft. Wem das nicht reicht, der kann zu Hause gleich weitermachen. Denn auch Putzen und Staubsaugen sind ein probates Mittel, um Stress abzubauen und psychischen Erkrankungen vorzubeugen. Glaubt man britischen Wissenschaftlern, dann hat eine ausgiebige Putzaktion sogar echtes Glückspotenzial.

Haben Sie lustige, graue Wollmäuse in den Ecken und unter Ihren Schränken und trotzdem schlechte Laune? Fühlen Sie sich irgendwie schlapp, müde und antriebslos? Sehen Sie alles nur noch grau in grau in grau in grau…? – Dann ist es höchste Zeit für eine Wohlfühlputzaktion in Richtung Frühling! Keine Ausreden mehr: Sagen Sie dem Staub in Ihrer Umgebung den Kampf an und gewinnen Sie gleichzeitig ein großes Stück Wohlbefinden für sich selbst zurück.

Wie britische Wissenschaftler herausgefunden haben, sind die Aktivitäten mit Putzlappen, Staubsauger und Co. nicht nur gut für Haus und Wohnung, sondern auch für’s Gemüt. Wer regelmäßig und ausgiebig putzt – gerade in der grauen Winterzeit – der tut auch und vor allem etwas für seine physische und psychische Gesundheit. Erstaunlich! Vor allem wenn man bedenkt, wie viel Geld alljährlich in Therapien, Gesundheitsvorsorge und Kuraufenthalte gesteckt wird. Hätten Sie gedacht, dass Sie die wichtigsten Dinge für Ihr persönliches Wohlbefinden schon zu Hause haben? Und dass Ihr Staubsauger nützlicher ist als Ihr Personal Trainer oder die Jahreskarte für das Fitness-Studio? Hausarbeit kann ebenso wie Sport das Stressrisiko um bis zu 20 Prozent senken. – So das Ergebnis der britischen Studie.

Das Geheimnis liegt dabei aber nicht in der Freude über die saubere, staubfreie Umgebung, sondern in der Bewegung, die beim Putzen notwendig wird. – Wer aktiv ist, fühlt sich einfach wohler. Ihrem Körper ist es dabei im Grunde völlig egal, ob Sie dabei nun Badminton-Schläger oder Staubsauger in der Hand halten. Im Gegenteil: Auch bei einer körperlich anstrengenden Putzaktion werden Sie mit Glückshormonen überschüttet und mit einem rundum guten Gefühl belohnt… Staubsaugen gegen Depressionen? – Na klar: Sie müssen bloß damit anfangen!