Archiv für den Monat: August 2012

Widerstand zwecklos? – Staub ist einfach überall

Gerade erst geputzt, und schon legt sich wieder eine feine graue Schicht über Möbel und Böden. Eben erst gesaugt, und nach drei Tagen haben sich schon wieder die ersten Wollmäuse in der Ecke gesammelt. Kann man gegen den Staub in Haus oder Wohnung überhaupt dauerhaft gewinnen? – Nun: Wir sagen: Sie können den Kampf zumindest aufnehmen! – Mit Putzlappen und Staubsauger!

Aus dem Weltall, von der Straße, aus der Wüste – der Staub, der sich tagtäglich beinahe unerschöpflich in unseren Häusern und Wohnung ansammelt, hat die verschiedensten Quellen. Und unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint die graue Schicht gleich noch mal um ein Vielfaches unangenehmer: Denn da finden sich auch Hautschuppen, Milbenkot, Tierhaare und dergleichen mehr. Kommen Textilfasern dazu, entstehen die weit verbreiteten Wollmäuse. Kein Wunder also, dass einen da der Putzdrang packt. Doch wirklich nachhaltig scheint Saubermachen nicht zu sein – denn so wie man den Staub an der einen Stelle entfernt, ist oft er spätestens am nächsten Tag schon wieder sichtbar. Ein aussichtsloser Kampf?

Nicht ganz. Grundsätzlich gilt: Wer feucht wischt und den Staub so bindet, bleibt länger von ihm befreit. Vor allem auf glatten Böden empfiehlt sich das. Nicht immer und überall liegen jedoch Laminat, Parkett oder Fliesen. Textile Beläge und Teppiche lassen sich deshalb noch immer am effektivsten mit einem Staubsauger bearbeiten. Wer dies noch mit einem älteren Modell tut und regelmäßig die warme Ausblasluft spürt, steht im Grunde mitten in dem einzigen Problem, das es dabei gibt: Ältere Staubsauger blasen häufig noch einen Teil der eingesaugten Schmutzpartikel wieder in die Umgebungsluft zurück. Das heißt: Sie unterstützen den Staub beim Wiederkommen. Sehr nett von Ihnen, für die Sauberkeit in Ihrer Wohnung aber denkbar ungünstig!

Besser ist es, hier auf einen neueren Staubsauger zu setzen, der einen integrierten HEPA Filter hat. Mit einem Staubsaugerbeutel wird das Ganze zusätzlich effektiv, denn der eingesaugte Schmutz kann regelmäßig und völlig problemlos mit dem Beutel entsorgt werden. Hygienischer geht es kaum.

Übrigens: Wer dem Staub in seiner Umgebung regelmäßig den Kampf ansagt, tut auch seiner Gesundheit etwas Gutes.

Warum ein bisschen Staub auch gesund sein kann, aber nicht muss…

Ein bisschen Dreck hat noch niemandem geschadet – wer kennt diesen Spruch nicht? Und tatsächlich ist da mehr dran, als man vermuten wollte. Wissenschaftler haben einmal mehr herausgefunden, dass eine gewisse Keimbelastung – etwa durch den Hausstaub – das Immunsystem anregt und Menschen widerstandsfähiger macht. Eine Erkenntnis, die jedoch nicht zu Untätigkeit im Haushalt führen sollte.

Dass die Kleinstpartikel im Hausstaub die Atemwege reizen, Allergien auslösen und im schlimmsten Fall richtig krank machen können, ist hinreichend bekannt. Und schaut man sich genauer an, was da tagtäglich in Haus und Wohnung um einen herumschwirrt, scheint das auch einleuchtend: vom Wüstensand, über kosmische Teilchen und Abrieb von Autoreifen bis hin zu Blütenpollen ist hier alles dabei. Doch neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen nun, dass Menschen, die staubtechnisch bei sich zu Hause ab und zu mal so richtig dick auftragen, tendenziell ein belastbareres Immunsystem haben. Ähnliche Tests an Mäusen zeigten ebenfalls, dass eine gewisse Keimbelastung in der Umgebung zu besserer Gesundheit führen kann. Mehr noch: Nahezu keimfrei gehaltene Mäuse lebten insgesamt weniger lange als ihre glücklich im Dreck angesiedelten Artgenossen.

Dennoch: Auf eine mehr oder weniger ausgedehnte, in jedem Fall aber regelmäßige Putzaktion zu Hause mit Staubsauger und Co. sollte man nicht verzichten, denn Hausstaub kann auch gesundheitsgefährdende Bestandteile enthalten. Dazu gehören etwa Sporen oder Bakterien, aber auch Schwermetalle und Rußpartikel. Diese können in zu hohen Mengen tatsächlich beeinträchtigend wirken: eine ständig laufende Nase oder trockene Augen können ein Hinweis darauf sein. Völlig keimfrei muss ein Haushalt deshalb aber noch lange nicht gehalten werden. – Ganz im Gegenteil. Ein Immunsystem, das sich nicht mehr mit Keimen auseinandersetzen muss, hat keine Herausforderungen mehr und stellt irgendwann seine Arbeit ein. – Ein höhere Krankheitsanfälligkeit kann dann die Folge sein. Ein Staubsauger mit HEPA Filter, der die gefährlichen Kleinstpartikel im Hausstaub bindet, ist deshalb eine gute Wahl für eine optimale Umgebungshygiene. Zudem sollte der Staubsaugerbeutel im Gerät regelmäßig gewechselt werden. – (Staub-)Mäuse jedweder Art haben so keine Chance mehr.