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Der sprechende Staubsauger – Koreanische Neuentwicklung kann nicht nur saugen, sondern auch kommunizieren

Im Juni wird es viel zu erzählen geben. – Vor allem in Japan. Dort bringt das Elektronikunternehmen Sharp nämlich einen sprechenden Staubsauger auf den Markt. Für etwa 1200 Euro (umgerechnet) kann man sich dann ein Haushaltsgerät zulegen, mit dem man weit über die eigentlich Hausarbeit hinaus in Kontakt treten kann.

Wer bislang noch dachte, Staubsaugen sei gar nicht der Rede wert, der kennt den neuen japanischen Supersauger Cocorobo noch nicht. Denn dieser leistet seinem neuen Besitzer nicht nur den gewünschten Putzbeistand und entfernt jeden unerwünschten Krümel vom Boden, sondern kann ihm darüber hinaus zum Beispiel auch ganz freundlich einen guten Morgen wünschen. Zudem muss das Gerät nicht mehr per Knopfdruck angeschaltet werden, sondern kann über Sprachbefehle gesteuert werden und auf diese Weise gezielt in alle schmutzigen Ecken vordringen. Wer möchte, kann den Cocorobo auch dazu animieren, schöne Fotos von den größten Staubflusen zu machen, die er auf seinem Putzweg durch die Wohnung so findet. Wenn der Akku zur Neige geht, meldet sich Cocorobo natürlich ebenfalls von alleine und macht auf den Missstand aufmerksam.

Für alle hausstaubgeplagten Menschen hierzulande, die in den nächsten vier Wochen aber weder zum Staubsaugerkauf nach Japan reisen werden, noch ausreichend Englisch, Chinesisch oder Japanisch sprechen, um Cocorobo ein guter Auftraggeber zu sein, bleibt jedoch nach wie vor nur der Griff zum herkömmlichen Staubsauger – am besten mit Staubsaugerbeutel! Da die meisten Geräte in deutschen Haushalten leider noch nicht sprechen und ihre Besitzer auf eventuelle Verstopfungen aufmerksam machen können, ist es umso wichtiger, den Staubsaugerbeutel regelmäßig auszutauschen. Und zwar mindestens alle 4 bis 6 Wochen; wer zwischenzeitlich mit dem Staubsauger ein Ameisennest ausgehoben oder eine Pfütze fauliges Blumenwasser beseitigt hat, darf den Staubsaugerbeutel gerne auch nach einmaligen Gebrauch entsorgen. Das Gleiche gilt für sensible Menschen mit Allergieneigung. Hier leistet ein Staubsauger mit HEPA Filter, der den aufgesaugten Feinstaub nicht wieder in die Umgebungsluft abgibt, zusätzlich besonders gute Dienste. Und wenn es dann doch mal was zu besprechen gibt, denken Sie daran: Nicht alle Staubsauger können sprechen, aber alle können zuhören…


Moment, mein Staubsauger ruft an. Koreanische Wissenschaftler entwickeln Staubsauger-Roboter mit Telefonfunktion

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Staubsaugen gilt nicht nur als eine der beliebtesten Tätigkeiten im Haushalt (siehe unseren letzten Blog-Beitrag), sondern nach wie vor auch als grundlegende hygienische Maßnahme im Haushalt. Der Staubsauger entfernt nicht nur Schmutz und Staub aus der unmittelbaren Wohnumgebung, sondern pflegt bei regelmäßiger Anwendung vor allem Teppiche und textile Bodenbeläge für eine langwährend schöne Optik. Dummerweise konnte man bis jetzt nur dann staubsaugen, wenn man auch zu Hause war. Das ändert sich jetzt: Ein neuer koreanischer Staubsauger-Roboter macht alles ganz alleine und überträgt das Ergebnis per Kamera an ein Smartphone.

Wer tagsüber meist unterwegs ist, um einer geregelten Arbeit nachzugehen, kennt das Dilemma mit der liegengebliebenen Hausarbeit. Wie schön wäre es doch, nach dem Heinzelmännchen-Prinzip einmal geschafft nach Hause zu kommen und dennoch alles geputzt und gereinigt vorzufinden… Koreanische Wissenschaftler haben nun einen großen Schritt in diese Richtung getan und einen Staubsauger-Roboter entwickelt, der nicht nur alleine saugt, sondern sich zudem auch aus der Ferne per Smartphone in die dreckigsten Ecken steuern lässt.

Der so genannte „Roboking Triple Eye“ von LG verfügt über drei eingebaute Kameras, die während des Staubsaugens Live-Bilder vom Fußboden direkt an ein Handy übertragen können. Über das Display des jeweiligen Smartphones lässt sich das Staubsauger-Gerät direkt steuern. Sollte man wider Erwarten doch mal zu Hause sein und möchte seinem Roboking direkt bei der Arbeit zuschauen, dann lässt sich das Gerät aus einer Entfernung von maximal 1,5 Metern wie eine kleine silberne Haushälterin auch über Sprachbefehle steuern. Dennoch: Viel bleibt dem Staubsauger-Besitzer hier nicht zu tun, denn der Roboter verfügt nicht nur über einige voreingestellte Saugprogramme, sondern ist zudem in der Lage, Hindernissen selbständig auszuweichen. – Für unfallfreie Hausarbeit.

Das Unternehmen will seine Neuentwicklung auf der IFA vorstellen, die vom 02. bis zum 07. September in Berlin stattfinden wird. Begeisterte Kunden können das Gerät dann für einen Kaufpreis von etwa 585 Euro erwerben.