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Ziehen oder schieben? – Welches Staubsaugermodell ist wohl das richtige?

Staubsauger gehören in Deutschland zu den am meisten verkauften Haushaltsgeräten überhaupt, und die Auswahl ist groß. Manch einer tut sich da schon schwer, das richtige Modell auszuwählen. Die Kriterien können vielfältig sein: Handlichkeit, Größe, Stromverbrauch, Saugleistung, Mikrofilter, Spezialdüsen, Staubbeutel oder nicht, letztlich der Preis und der ganz individuelle Hygienebedarf

Der Bodenstaubsauger, der auf Rollen befestigt ist und einfach hinterher gezogen werden kann, ist wohl die Wahl, die am häufigsten getroffen wird. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Das, was das Gerät schwer macht, Motor, Gebläse, Filter und Staubbeutel, müssen nicht getragen werden. Die Handhabung ist denkbar einfach. Nur in besonders kleinen Wohnungen kann sich der Bodenstaubsauger als unpraktisch erweisen, wenn man mit ihm an jeder Ecke hängen bleibt. Dann kommt vielleicht ein kleineres und schmaleres Handgerät besser zum Einsatz, auch wenn hier natürlich das Gewicht größer ist.

Die Frage „Staubbeutel oder nicht?“ kann dagegen zum Gewissenskonflikt werden. Für einige Jahre schien der Trend zum Staubsauger ohne Staubbeutel zu gehen. Das Hauptargument hier, nämlich keinerlei Zusatzkosten mehr für Staubbeutel zu haben, relativiert sich allerdings unter dem Hygieneaspekt. Gerade für Allergiker bzw. Menschen, die auf Hausstaub sensibel reagieren, kann die Reinigung der Staubbox zum Überlebenskampf werden. Das, was man mühevoll innerhalb einiger Wochen aufgesaugt hat, damit es die Umgebungsluft nicht mehr belastet, wird dann wieder in eben jene abgegeben – und das völlig ungefiltert.

Es lohnt sich daher schon, regelmäßig in Staubsaugerbeutel zu investieren und diese regelmäßig zu wechseln. Staubsaugerbeutel können ohne geöffnet werden zu müssen aus dem Gerät entfernt und entsorgt werden. – Eine saubere und schnelle Angelegenheit, die wenigstens alle 4 bis 6 Wochen durchgeführt sollte. Wer Haustiere hat, darf ruhig noch öfter wechseln und dabei ruhig daran denken, dass die Saugkraft des Staubsaugers unter einem zu vollen Beutel enorm leidet.

Grundsätzlich ist die Saugleistung des Gerätes ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das beim Kauf beachtet werden sollte. Eine hohe Watt-Zahl ist da jedoch noch kein zuverlässiges Kriterium. Das ist vielmehr die Gesamtkonstruktion des Staubsaugers und zum Beispiel, ob dieser über eine gute Düse verfügt, die auch richtig auf dem Boden aufliegt. Jeder gute Staubsauger wird mit einigem Zubehör geliefert. Unterschiedliche Düsen für Hart- und Teppichböden oder Polster, aber auch Bürsten sollten günstigerweise dabei sein. Wenn der Staubsauger dann noch über einen Feinfilter verfügt, der selbst kleinste Staubpartikel zurückhält, kann man sicher sein, ein gutes und funktionales Haushaltsgerät erworben zu haben, das auch für den Erhalt der eigenen Gesundheit eine wichtige Rolle spielen kann.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 02. September 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Haushalt, Reinigung, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | | | | | | | | | | |

Saubere Stube – Leben mit Haustieren

Beinahe in jedem dritten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Haustier. Dabei reicht die Palette von Fischen, Hunden und Katzen über Nagetiere bis hin zu Exoten wie Spinnen, Schlangen und Echsen. Damit die Tierliebe jedoch nicht krank macht, sollten einige Hygieneregeln beachtet werden. Dass man mit Pfiffi, Mietzi und Hansi regelmäßig zum Tierarzt geht, versteht sich von selbst.

Doch auch wenn das Tier selbst gesund ist, kann es eine Reihe von Krankheitserregern übertragen, die auch für den Menschen gefährlich sein können. Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten – die detaillierte Liste ist lang und vielfältig. Anstecken kann man sich nicht nur durch Berührung, wie beim Streicheln etwa, sondern auch durch einfaches Einatmen.

Tiere sind bekannte Allergenträger. Diese Allergene befinden sich im Fell, im Schweiß, im Urin, im Speichel des Tieres und werden überall dort verbreitet, wo sich dieses aufhält. Durch die Luft werden die Allergene sogar in Bereiche transportiert, in die das Tier gar keinen Zugang hat. So kann bereits die Jacke eines Hundebesitzers für empfindliche, allergiegeplagte Menschen zum Problem werden. Am häufigsten werden im Zusammenhang mit tierischen Allergenen Erkrankungen der Atemwege beobachtet.

Asthma, chronische Bronchitis oder dauerhafter Schnupfen sind möglich, außerdem etwa gerötete und gereizte Augen und Schleimhäute. Darüber hinaus kann es zu Hautproblemen kommen, wie Ekzemen, Ausschlägen, Juckreiz und Nesselsucht. Das A und O für die optimale Gesundheit von Mensch und Tier ist daher eine sorgfältige Hygiene. Teppiche und andere textile Bodenbeläge müssen regelmäßig gründlich mit dem Staubsauger gereinigt werden.

Wichtig ist es dabei, ein Modell mit einem Mikrofilter zu verwenden, das Kleinstpartikel im Staubbeutel zurückhält und nicht wieder in die Umgebungsluft abgibt. Staubsaugerbeutel aus „tierischen“ Haushalten sollten außerdem lieber einmal zu oft gewechselt werden, mindestens aber alle 4 bis 6 Wochen, denn mit steigendem Füllstand des Staubsaugerbeutels nimmt die Saugkraft des Staubsaugers ab und macht eine Reinigung wenig effizient.

Glatte Böden sollten am besten zusätzlich feucht gewischt werden. Auch das hält die Allergenbelastung in der Luft in Grenzen. Darüber hinaus versteht es sich von selbst: im Bett hat ein Haustier nichts zu suchen, ebenso wenig in der Küche oder im Kinderschlafzimmer. Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Ältere, Schwangere und Kinder haben sonst ein erhöhtes Risiko, an allergenbedingten Gesundheitsproblemen zu erkranken.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 11. August 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | | | | | | | | | |

Auf den Staubsaugerbeutel kommt es an…

Auch wenn es heute schon zahlreiche Alternativen gibt: die meisten Staubsauger, die hierzulande verwendet werden, kommen nicht ohne einen adäquaten Staubsaugerbeutel aus. Ohne diesen läuft gar nichts. Der Staubsaugerbeutel muss nicht nur den eingesaugten Schmutz auffangen, er sollte ihn möglichst auch nicht wieder in die Umgebung abgeben.

Die meisten Staubsauger haben eine automatische Wechselanzeige. Grundsätzlich gilt jedoch: Lieber zu oft wechseln als zu wenig. Mit dem Steigen des Füllstandes verringert sich unter Umständen auch die Saugleistung des Staubsaugers, die Poren des Staubbeutels verstopfen und der Staub landet – in Teilen zumindest – wieder in der Umgebungsluft des Raumes. Und das ist denkbar schlecht für die Gesundheit! Mit Staubbeuteln, die nicht rechtzeitig gewechselt werden, verursacht man mehr Dreck als man beseitigt.

Doch was muss man beim Kauf seiner Staubsaugerbeutel beachten? Die Typenbezeichnung des Staubsaugers ist die wichtigste Orientierungshilfe. In der Regel befinden sich auf der Packung der Staubsaugerbeutel kleine Memo-Etiketten, die man sich praktischerweise für den Einkauf mitnehmen kann, sofern man seine Bestellung nicht online erledigt. Zu den originalen Staubsaugerbeuteln gibt es in aller Regel preisgünstige Alternativen anderer Hersteller. Auch hier muss man sich beim Kauf jedoch unbedingt an der Typenbezeichnung seines Staubsaugers orientieren, um sicherzugehen, dass der Staubbeutel auch tatsächlich optimal ins Gerät eingepasst werden kann.

Wer sich an die Wechselempfehlung hält und alle drei bis fünf Wochen austauscht, benötigt aufs Jahr gesehen natürlich schon einige Staubsaugerbeutel. – Eine Investition, die man allerdings nicht scheuen sollte. Auch nicht für wiederverwendbare Beutel aus Baumwollstoff zum Beispiel, die häufig ebenfalls angeboten werden. Diese Beutel sollen regelmäßig entleert, ausgeschüttelt und bei 40 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Darauf sollte man sich im Interesse seiner Gesundheit jedoch nicht einlassen. Einmal abgesehen davon, dass man beim Entleeren des Beutels den gesamten aufgesaugten Dreck wieder in der Umgebungsluft verteilt, sterben auch Milben bei einer Waschtemperatur von nur 40 Grad nicht vollständig ab. Mindestens 60 Grad sind nötig, um die lästigen Tierchen unschädlich zu machen.

Wer also einen Staubsauger mit Staubsaugerbeutel besitzt, sollte im Interesse von Hygiene und stabiler Gesundheit auf Wegwerfbeutel zurückgreifen. Staubsaugerbeutel aus Papier sind hier noch immer die günstigste Alternative, und dies sowohl für die Umwelt als auch für den Geldbeutel.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 14. Mai 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Staubsaugerbeutel | Tags: | | |