Schlagwort-Archiv: Hautschuppen

Widerstand zwecklos? – Staub ist einfach überall

Gerade erst geputzt, und schon legt sich wieder eine feine graue Schicht über Möbel und Böden. Eben erst gesaugt, und nach drei Tagen haben sich schon wieder die ersten Wollmäuse in der Ecke gesammelt. Kann man gegen den Staub in Haus oder Wohnung überhaupt dauerhaft gewinnen? – Nun: Wir sagen: Sie können den Kampf zumindest aufnehmen! – Mit Putzlappen und Staubsauger!

Aus dem Weltall, von der Straße, aus der Wüste – der Staub, der sich tagtäglich beinahe unerschöpflich in unseren Häusern und Wohnung ansammelt, hat die verschiedensten Quellen. Und unter dem Mikroskop betrachtet, erscheint die graue Schicht gleich noch mal um ein Vielfaches unangenehmer: Denn da finden sich auch Hautschuppen, Milbenkot, Tierhaare und dergleichen mehr. Kommen Textilfasern dazu, entstehen die weit verbreiteten Wollmäuse. Kein Wunder also, dass einen da der Putzdrang packt. Doch wirklich nachhaltig scheint Saubermachen nicht zu sein – denn so wie man den Staub an der einen Stelle entfernt, ist oft er spätestens am nächsten Tag schon wieder sichtbar. Ein aussichtsloser Kampf?

Nicht ganz. Grundsätzlich gilt: Wer feucht wischt und den Staub so bindet, bleibt länger von ihm befreit. Vor allem auf glatten Böden empfiehlt sich das. Nicht immer und überall liegen jedoch Laminat, Parkett oder Fliesen. Textile Beläge und Teppiche lassen sich deshalb noch immer am effektivsten mit einem Staubsauger bearbeiten. Wer dies noch mit einem älteren Modell tut und regelmäßig die warme Ausblasluft spürt, steht im Grunde mitten in dem einzigen Problem, das es dabei gibt: Ältere Staubsauger blasen häufig noch einen Teil der eingesaugten Schmutzpartikel wieder in die Umgebungsluft zurück. Das heißt: Sie unterstützen den Staub beim Wiederkommen. Sehr nett von Ihnen, für die Sauberkeit in Ihrer Wohnung aber denkbar ungünstig!

Besser ist es, hier auf einen neueren Staubsauger zu setzen, der einen integrierten HEPA Filter hat. Mit einem Staubsaugerbeutel wird das Ganze zusätzlich effektiv, denn der eingesaugte Schmutz kann regelmäßig und völlig problemlos mit dem Beutel entsorgt werden. Hygienischer geht es kaum.

Übrigens: Wer dem Staub in seiner Umgebung regelmäßig den Kampf ansagt, tut auch seiner Gesundheit etwas Gutes.

Ich habe doch gerade erst geputzt. Warum man Staub nie (ganz) loswird

Wer kennt das nicht? Der letzte Großputz liegt eben zwei Tage zurück und schon sind sie wieder da, die fiesen, kleinen, grauen Staubkörnchen auf allen Oberflächen, die man doch gerade erst so sorgfältig gesäubert hatte. Wo kommt bloß ständig all der Staub her?, kann man sich da besorgt fragen. Und kann man wirklich nichts dagegen unternehmen?

Im Grunde und ganz ehrlich: Nein! Denn Staub ist immer da. Verschiedentlich kaufen sich Leute helle Möbel mit der Begründung, man würde den Staub darauf gar nicht „so“ sehen wie auf dunklen Schränken zum Beispiel. Das mag sein – der Staub jedoch, und das mag jetzt schade sein, ist trotzdem da. Die unsichtbare „Gefahr“ kommt meist dabei von außen. Sie setzt sich zu einem großen Teil zusammen aus Schmutz, Hautpartikeln, Textilfasern und …ja… Milbenkot. Und wo wir hingehen, nehmen wir den Staub mit.

Bis zu einem gewissen Grad ist der menschliche Organismus auch daran gewöhnt, nur wenn es zu viel wird oder bei einer ganz besonders ausgeprägten Übersensibilität reagiert der Körper allergisch. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings ist diese Grenze heutzutage immer schneller erreicht. – Weil die Belastung unserer Umwelt durch allerlei Fremdstoffe stetig zunimmt, kommt es auch immer häufiger zur Entstehung von Allergien und Überempfindlichkeitsreaktionen auf bestimmte Stoffe. Die Hausstauballergie steht dabei ganz oben auf der Liste. Wird sie nicht behandelt, drohen chronische Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis oder Asthma.

Es lohnt sich daher, den Kampf gegen den Staub immer wieder aufs Neue aufzunehmen – auch wenn er noch so aussichtlos erscheint. Teppiche und andere textile Bodenbeläge sollten regelmäßig mit einem leistungsfähigen Staubsauger bearbeitet werden; was feucht gewischt werden kann, sollte wenigstens einmal pro Woche auch mit einem nassen Lappen in Berührung kommen. Auf diese Weise beseitigt man den Staub zwar auch nicht ganz, man verhindert aber, dass zu viel davon in der Umgebungsluft des Raumes herumschwirrt und den Organismus zusätzlich belastet.

Wer schon weiß, dass er mit dem Staub niesend- und hustenderweise auf Kriegsfuß steht, investiert am besten in einen Staubsauger mit Feinfilter und delegiert den 4-wöchentlich fälligen Staubsaugerbeutelwechsel an eine nachgewiesen unempfindliche Person seines Vertrauens. Auch den so verbreitet vorkommenden Wollmäusen wird man auf diese Weise am besten Herr.