Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Eine völlig neue Perspektive ist der Ausgangspunkt für die Arbeit eines jeden guten Designers. Und diese Perspektive erlaubt selbstverständlich den Blick auf Dinge aller Art – Kleider, Sofas, Korkenzieher, aber auch auf Haushaltsgegenstände… Ein britisches Designerteam hat sich querdenkend mit geschultem Auge nun einmal den Staubsaugerbeutel genauer angeschaut und fand: Hey!!! Da fehlen ja Arme, Beine und Streifen!!!
Wer von uns möchte gerne – hinter einer Klappe verborgen – stets im Dunkeln leben und von tosenden Geräuschen umgeben sein? – Kaum jemand wird sich auf diese Frage freudig zu Wort melden. Doch ist es genau das, was wir dem wichtigsten Bestandteil unseres allerwichtigsten Haushaltsgerätes täglich und immerdar zumuten. Der Staubsaugerbeutel ist im Dunkeln hinter einer Klappe verborgen und im Aktionsmodus des Gerätes von unglaublich viel Krach umgeben. Das ist Fakt.
Was in Ordnung scheint, wenn man den Beutel als leblose Papierhülle betrachtet, wandelt sich schnell, wenn man einen Blick auf den besonderen Staubsaugerbeutel eines britischen Designerteams wirft. Hier wurde nicht mit Papier gearbeitet, sondern mit rot-weiß-gestreiftem Stoff, und hier ist der Beutel kein Sack, sondern ein püppchenähnliches Gebilde mit niedlichen Armen und Beinen. Was den durchschnittlichen Verbraucher auf den ersten Blick vielleicht nach dem Sinn fragen lässt, kann und soll einem auch zeigen, wie nützlich und wertvoll uns der Staubsaugerbeutel eigentlich täglich sein kann:
Immerhin ist er der Auffangbehälter für Schmutz und Staub in unserer unmittelbaren Umgebung, ein Gesundheitshelfer für die Allergieprophylaxe und nicht zuletzt die Grundlage eines über lange Jahre ansehnlichen Fußbodenbelages. Der Beutel ist das Herz des Staubsaugers, der Garant für einwandfreie Funktionalität, und er lässt sogar eingesaugte Spinnen und Ameisen leben!
Macht das gestreifte, wenn auch kopflose Objekt des englischen Designerteams eventuell deutlich, dass es sich zuweilen lohnt, alltägliche Dinge einmal mit anderen „Augen“ zu betrachten, dürfte zumindest eine Sache angesichts der hübschen Beutelpuppe schwer fallen: Das regelmäßige Auswechseln des Staubsaugerbeutels bei drohender Überfüllung nämlich. Alle vier bis sechs Wochen weg damit? – Nein. Wer so niedlich ist, gehört doch nicht in den Müll, sondern eher aufs Sofa!