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Der Beutel macht den Unterschied: Warum ein Staubsauger ohne Innenleben nur ein halber Staubsauger ist.

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Staubsauger gibt es inzwischen wie Sand am Meer; kein Wunder, dass der Verbraucher da schon mal den Überblick verliert. Welche sind denn nun die maßgeblichen Kriterien vor der Anschaffung eines Staubsaugers? Die Watt-Zahl, möglichst viel Bürstenzubehör, ein toller langer Schlauch oder gar die haushaltstechnisch dynamische, farblich extravagante Gestaltung des Gerätes?

Was Haushaltsgeräte betrifft, gibt es heute ein nahezu unüberschaubares Angebot – im Fachhandel vor Ort oder auch online. Die Auswahl fällt dann mitunter umso schwerer. Was soll ich nehmen? Worauf kommt es überhaupt an? “Ich brauche einen Staubsauger” zu sagen, reicht da bei Weitem nicht aus. Hier müssen Grundsatzentscheidungen getroffen werden.

Beim Staubsauger gilt das vor allem für die Basisausstattung des Gerätes und damit für die Frage: Soll es ein Gerät mit oder ohne Staubsaugerbeutel sein? Statistische Veröffentlichungen und aktuelle Verkaufszahlen belegen in jüngster Zeit offenbar immer wieder einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach beutellosen Staubsaugern. Die Vorteile scheinen hier klar auf der Hand zu liegen: keine Folgekosten durch nachzukaufendes Zubehör – kein lästiges Wechseln des Staubsaugerbeutels. Dafür wird sogar ein deutlich höherer Anschaffungspreis in Kauf genommen.

Doch diese Sichtweise ist verkürzt und lässt einen ganz wesentlichen Aspekt außer Acht: den der optimalen Hygiene nämlich. Denn was mit dem Gerät so komfortabel aus der Umgebung gesaugt wird – Dreck, Schmutz, Staub, Bakterien, Milben, Haare und so weiter – muss in regelmäßigen Abständen natürlich auch aus dem Staubsauger selbst wieder entfernt werden. – Dass da mal nichts daneben geht!

Glücklicher ist da, wer einen Staubsauger mit Staubsaugerbeutel besitzt und den Wechsel des “Innenlebens” ganz bewusst in Kauf nimmt. Schmutz und Dreck bleiben hier nämlich von vornherein dort, wo sie hingehören, und lassen sich im geschlossenen Beutel komfortabel und hygienisch einwandfrei entsorgen. Trotz der Notwendigkeit, alle 4 Wochen einen neuen Beutel einlegen zu müssen, halten sich auch die oft so gefürchteten Folgekosten im Rahmen: Zumindest dann, wenn man auf Nachfüllvariante aus Papier setzt. Dies im Übrigen mit einem deutlichen Plus für die Umwelt: Der Rohstoff wächst nämlich nach!

SAUGA STAUBA, Teil II

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de -
Hier kommt die Fortsetzung…

SAUGA STAUBA, Teil II

Sauga Stauba war gerade kauend auf dem Rückweg von der Imbissbude, in die sie am Mittwochmittag immer ging, als sie Brigittes Schluchzen vernahm. Sofort machte sie sich auf den Weg zu ihr. Brigitte saß inmitten von abertausend bunten Steckperlen, die zu regenbogenfarbenen Bergen aufgetürmt waren, und hielt sich die Ohren zu. Sauga Staubas Erscheinen war – wie beim ersten Mal auch – von lautem Heulen und viel Wind begleitet.

Als Brigitte aufsah, saß die kleine, dicke Fee wieder im braunen Papierkleid auf ihrer Bettdecke. „Wasch isch ‘nn losch, Brigidde??? Isch Dein Deddy wiedr wög?“, nuschelte Sauga Stauba erstaunt und schluckte schnell noch einen Bissen Bratwurst herunter. „Nein“, antwortete Brigitte und schniefte laut. „Der Teddy liegt sicher in meinem Bett. Aber Mama und Papa haben mir die neuen Steckperlen im Zimmer ausgeschüttet, damit ich sie nach den 79 Farben sortieren kann. Und dabei hab ich gerade meinen linken Ohrring verloren.“

Wieder begann das Kind zu weinen. Sauga Stauba, die inzwischen ihre Bratwurst aufgegessen hatte, wischte sich die fettigen Finger an Brigittes Bettdecke ab und rollte mit den Augen. „Na sei mal froh, dass Du nicht Dein ganzes Ohr verloren hast“, kicherte sie, aber Brigitte schluchzte nur umso lauter. Sauga Stauba seufzte. „Warte mal ab, Brigitte. Ich kann Dir schon noch mal helfen.“ Sie räusperte sich, stand auf, hob die kurzen Arme und rief laut: „Staubsaugerbeutel, Staubsaugerbeutel, Staubsaugerbeutel!!!“

Wieder kam so starker Wind auf, dass Brigitte die Augen schließen musste. Als sie sie wieder öffnete, waren alle Steckperlen verschwunden, dafür lag der kleine Ohrring direkt vor ihr auf dem Teppich. „Oh danke, Sauga Stauba! Wie hast Du das bloß geschafft?“, rief Brigitte überwältigt. „Echte Zauberei“, sagte die kleine Fee gewichtig. „Hab ich von meiner Oma gelernt.“ Und zufrieden machte sie sich auf den Heimweg.

Doch als Sauga Stauba am Freitag auf dem Weg zum Töpferkurs war, hörte sie Brigitte schon wieder laut weinen…

Fortsetzung folgt…