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Damit Staub nicht krank macht

Für die meisten Menschen hat Staubsaugen in erster Linie etwas mit „sauber machen“ zu tun – wenn es um die Krümel unter dem Tisch, die Katzenhaare auf dem Sofa oder den Sand in der Diele geht. Doch richtig staubsaugen kann auch praktische Gesundheitsvorsorge sein.

Was sauber aussieht, muss noch lange nicht sauber sein. Staub ist immer da. Vor allem in Räumen, die komplett mit Teppichen ausgelegt sind, ist die Feinstaubkonzentration in der Luft oft bedenklich hoch. Und zu viel Staub kann krank machen. Allergien, Asthma oder chronischer Schnupfen können die Folgen sein. Der Grund sind Milben, Pollen oder sogar Schimmel, die sich im Staub befinden und schon beim bloßen Herumlaufen im Raum aufgewirbelt werden.

Wer besonders empfindlich reagiert, sollte aus diesem Grund versuchen, dem Staub möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, und zu Hause weitgehend auf textile Auslegeware verzichten. Böden, die man auch nass wischen kann, wie Fliesen, Laminat oder Parkett, sind hier am geeignetsten. Doch weil sich dieser Anspruch in vielen Fällen nicht einfach umsetzen lässt, lohnt es sich, bei der Auswahl des Staubsaugers auf das richtige Modell zu achten.

Herkömmliche Staubsauger blasen oft genauso viel Staub wieder aus, wie sie eingesaugt haben. Wenn man dann noch den Staubsaugerbeutel nicht regelmäßig wechselt – nämlich mindestens alle 3 bis 5 Wochen – ist der Reinigungseffekt beim Absaugen gleich null bzw. man verursacht mehr Dreck und Staub, als man eigentlich entfernen wollte.

Vor allem Allergiker und Asthmatiker sollten deshalb einen Staubsauger auswählen, der mit einem speziellen Mikrofilter ausgestattet ist. Dieser hält die Staubpartikel zurück und sorgt für eine saubere Ausblasluft beim Staubsaugen. Die Raumluft ist folglich nicht mehr so stark belastet und gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann vorgebeugt werden. Auf einen regelmäßigen Wechsel des Staubbeutels darf natürlich dennoch nicht verzichtet werden!

Allergieauslösende Staubpartikel befinden sich jedoch nicht nur auf dem Teppich und in der Raumluft, sondern auch auf Polstermöbeln und vor allem in Betten. Hier empfiehlt sich der Einsatz spezieller Aufsätze, zum Beispiel mit rotierenden Bürsten, mit denen lose Schmutzpartikel, Fusseln und Haare gelockert und problemlos aufgesaugt werden können. Spezialzubehör gibt es darüber hinaus für die Reinigung von Fugen und Parkett. Selbst Möbel, Bücher oder Lampen können mit einer Spezialdüse einfach und effektiv gesäubert werden.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 15. April 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | |