Mit ‘Teppichpflege’ getaggte Artikel

Moment, mein Staubsauger ruft an. Koreanische Wissenschaftler entwickeln Staubsauger-Roboter mit Telefonfunktion

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Staubsaugen gilt nicht nur als eine der beliebtesten Tätigkeiten im Haushalt (siehe unseren letzten Blog-Beitrag), sondern nach wie vor auch als grundlegende hygienische Maßnahme im Haushalt. Der Staubsauger entfernt nicht nur Schmutz und Staub aus der unmittelbaren Wohnumgebung, sondern pflegt bei regelmäßiger Anwendung vor allem Teppiche und textile Bodenbeläge für eine langwährend schöne Optik. Dummerweise konnte man bis jetzt nur dann staubsaugen, wenn man auch zu Hause war. Das ändert sich jetzt: Ein neuer koreanischer Staubsauger-Roboter macht alles ganz alleine und überträgt das Ergebnis per Kamera an ein Smartphone.

Wer tagsüber meist unterwegs ist, um einer geregelten Arbeit nachzugehen, kennt das Dilemma mit der liegengebliebenen Hausarbeit. Wie schön wäre es doch, nach dem Heinzelmännchen-Prinzip einmal geschafft nach Hause zu kommen und dennoch alles geputzt und gereinigt vorzufinden… Koreanische Wissenschaftler haben nun einen großen Schritt in diese Richtung getan und einen Staubsauger-Roboter entwickelt, der nicht nur alleine saugt, sondern sich zudem auch aus der Ferne per Smartphone in die dreckigsten Ecken steuern lässt.

Der so genannte „Roboking Triple Eye“ von LG verfügt über drei eingebaute Kameras, die während des Staubsaugens Live-Bilder vom Fußboden direkt an ein Handy übertragen können. Über das Display des jeweiligen Smartphones lässt sich das Staubsauger-Gerät direkt steuern. Sollte man wider Erwarten doch mal zu Hause sein und möchte seinem Roboking direkt bei der Arbeit zuschauen, dann lässt sich das Gerät aus einer Entfernung von maximal 1,5 Metern wie eine kleine silberne Haushälterin auch über Sprachbefehle steuern. Dennoch: Viel bleibt dem Staubsauger-Besitzer hier nicht zu tun, denn der Roboter verfügt nicht nur über einige voreingestellte Saugprogramme, sondern ist zudem in der Lage, Hindernissen selbständig auszuweichen. – Für unfallfreie Hausarbeit.

Das Unternehmen will seine Neuentwicklung auf der IFA vorstellen, die vom 02. bis zum 07. September in Berlin stattfinden wird. Begeisterte Kunden können das Gerät dann für einen Kaufpreis von etwa 585 Euro erwerben.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 01. September 2011 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Haushalt, Netzfundstücke, Neuigkeiten, Reinigung, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | | | | |

Wenn Pfiffi zum Flohzirkus einlädt… – Nicht ohne meinen Staubsauger!

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Tiere sind die besten Freunde des Menschen, Hunde gelten gar als die allerbesten. Doch manchmal bringt Pfiffi eben auch noch andere „Freunde“ mit, von denen Herrchen und Frauchen überhaupt nicht begeistert sind: Flöhe… Aber was tun, wenn der Flohzirkus im eigenen Wohnzimmer stattfindet? Kann man seine Eintrittskarte zurückgeben?

Oft juckt es einen schon, wenn man nur das Wort „F – L – O – H“ hört. Wer einen Hund oder mehrere Hunde hat, kennt die Tierchen vielleicht sogar schon persönlich. – Wenngleich es schwer ist, sie mit bloßem Auge zu entdecken, denn sie sind nur wenige Millimeter groß. Dabei ist jeder Einzelne von ihnen ein begnadeter Sportler, weil besonders kräftige und lange Hinterbeine ihnen Sprünge über eine Distanz von fast einem ganzen Meter erlauben. Eigentlich eindrucksvoll… Das Lexikon indes bezeichnet den Floh schlicht als „Parasiten“. Und wenn sich Pfiffi mit DEM …iiiiih…. im Fell zu Hause blicken lässt, ist für Herrchen und Frauchen in den meisten Fällen Schluss mit lustig.

Was viele nicht wissen, ist, dass der „Flohzirkus“ weniger im Fell der Hunde stattfindet, als vielmehr in dessen unmittelbarer Umgebung. Das wiederum bedeutet, dass es nicht ausreicht, nur den Hund mit einem Anti-Floh-Mittel zu überschütten. Nein! Auch Teppiche, Decken, Kissen und dergleichen müssen behandelt werden. Und angesichts dieser Tatsache und des gesamten Aufwandes schlagen viele Hundebesitzer die Hände über dem Kopf zusammen. Dabei liegt die erste Sofortmaßnahme ganz nahe: der Staubsauger!

Pfiffi hat Flöhe? Dann heißt es erst einmal: saugen, saugen, saugen. Und zwar alles, was nicht in die Waschmaschine passt… Wer einen Spezialstaubsauger mit integrierter Massagebürste für seinen Hund besitzt, kann auch diesen zunächst einer Staubsauger-Kur unterziehen, bevor das Mittel vom Tierarzt zur Anwendung kommt. Wichtig ist, den Staubsaugerbeutel mit dem hüpfenden Inhalt nach der Saugaktion gleich zu entsorgen. Es empfiehlt sich sogar, den Staubsaugerbeutel zusätzlich noch in eine Tüte zu packen, damit auch wirklich kein Floh mehr den Weg nach draußen findet.

Einige Hundeexperten raten dazu, ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel zu legen, um den Tierchen quasi gleich doppelt vernichtend zu begegnen. Ob dies allerdings tatsächlich Wirkung zeigt, ist fraglich. Erst nach dem Staubsaugen lohnt es sich dann, ein flohtötendes Umgebungsspray anzuwenden. In der Regel muss die Prozedur auch mehrmals angewendet werden, um dem Flohzirkus endgültig die Wohnzimmer-Manege zu sperren. Pfiffi darf aber bleiben.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 18. November 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Haushalt, Reinigung, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | | | | | |

Netzfundstück: Der gestreifte Staubsaugerbeutel

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Eine völlig neue Perspektive ist der Ausgangspunkt für die Arbeit eines jeden guten Designers. Und diese Perspektive erlaubt selbstverständlich den Blick auf Dinge aller Art – Kleider, Sofas, Korkenzieher, aber auch auf Haushaltsgegenstände… Ein britisches Designerteam hat sich querdenkend mit geschultem Auge nun einmal den Staubsaugerbeutel genauer angeschaut und fand: Hey!!! Da fehlen ja Arme, Beine und Streifen!!!

Wer von uns möchte gerne – hinter einer Klappe verborgen – stets im Dunkeln leben und von tosenden Geräuschen umgeben sein? – Kaum jemand wird sich auf diese Frage freudig zu Wort melden. Doch ist es genau das, was wir dem wichtigsten Bestandteil unseres allerwichtigsten Haushaltsgerätes täglich und immerdar zumuten. Der Staubsaugerbeutel ist im Dunkeln hinter einer Klappe verborgen und im Aktionsmodus des Gerätes von unglaublich viel Krach umgeben. Das ist Fakt.

Was in Ordnung scheint, wenn man den Beutel als leblose Papierhülle betrachtet, wandelt sich schnell, wenn man einen Blick auf den besonderen Staubsaugerbeutel eines britischen Designerteams wirft. Hier wurde nicht mit Papier gearbeitet, sondern mit rot-weiß-gestreiftem Stoff, und hier ist der Beutel kein Sack, sondern ein püppchenähnliches Gebilde mit niedlichen Armen und Beinen. Was den durchschnittlichen Verbraucher auf den ersten Blick vielleicht nach dem Sinn fragen lässt, kann und soll einem auch zeigen, wie nützlich und wertvoll uns der Staubsaugerbeutel eigentlich täglich sein kann:

Immerhin ist er der Auffangbehälter für Schmutz und Staub in unserer unmittelbaren Umgebung, ein Gesundheitshelfer für die Allergieprophylaxe und nicht zuletzt die Grundlage eines über lange Jahre ansehnlichen Fußbodenbelages. Der Beutel ist das Herz des Staubsaugers, der Garant für einwandfreie Funktionalität, und er lässt sogar eingesaugte Spinnen und Ameisen leben!

Macht das gestreifte, wenn auch kopflose Objekt des englischen Designerteams eventuell deutlich, dass es sich zuweilen lohnt, alltägliche Dinge einmal mit anderen „Augen“ zu betrachten, dürfte zumindest eine Sache angesichts der hübschen Beutelpuppe schwer fallen: Das regelmäßige Auswechseln des Staubsaugerbeutels bei drohender Überfüllung nämlich. Alle vier bis sechs Wochen weg damit? – Nein. Wer so niedlich ist, gehört doch nicht in den Müll, sondern eher aufs Sofa!

Der Staubsauger. Haushaltsgerät mit Tradition.

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Kaum zu glauben, aber wahr: Bereits im Mittelalter benutzte man einfache Geräte zur Entfernung von Staub. Einschlägige Pläne sind zum Beispiel von Johannes Gutenberg überliefert, der im 15. Jahrhundert schon mit einer einfach konstruierten Anlage den Staub von seinen Lettern entfernt haben soll. Das Funktionsprinzip glich dabei wohl schon dem heutigen…

Das Streben nach Reinheit und Sauberkeit ist ein menschliches Bedürfnis, das natürlich bereits lange vor der Erfindung des Staubsaugers vorhanden war. Erst mit dem technischen Fortschritt jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es möglich, ein entsprechendes Haushaltsgerät zu entwickeln, um diesem Bedürfnis auch optimal gerecht zu werden.

Der erste Staubsauger, der um 1860 in Amerika gebaut wurde, war dem noch nicht wirklich gewachsen. Mit einem Propeller betrieben verfügte er nur über eine sehr schwache Saugleistung und konnte sich auch aus diesem Grund nicht durchsetzen. Wirklich sinnvoll wurde die Erfindung elektrischer Haushaltsgeräte insgesamt erst mit zunehmender Verbreitung der Elektrizität. Erst als die Haushalte mit Strom versorgt waren, schritt auch die Entwicklung leistungsfähigerer Sauggeräte entscheidend voran.

So wurde erst im Jahr 1902 überhaupt der erste elektrische Staubsauger gebaut. Doch war dieses erste Modell noch gar nicht mit heutigen Geräten vergleichbar. Es war nicht mobil, sondern an einem festen Platz installiert. Darüber hinaus war dieser Sauger im Grunde eine Pumpe, die überdimensional groß, laut und schwer nur von Pferdefuhrwerken transportiert und ausschließlich von Männern bedient werden konnte. Hauptsächlich industriellen Zwecken war diese Staubpumpe vorbehalten.

Bis der Staubsauger kleiner, handlicher und kompakter wurde und seinen Siegeszug durch die Haushalte antrat, vergingen noch einige Jahrzehnte. Vor allem in Deutschland dauerte es gut 40 Jahre, bis man der Erfindung über dem Weg traute und der Staubsauger mit Staubsaugerbeutel zu einem als notwendig betrachteten Haushaltsgerät wurde. Mopp und Teppichklopfer waren noch viele Jahre nach Erfindung des Staubsaugers die bevorzugten Fußbodenreinigungsgeräte.

Teppiche wurden in regelmäßigen, aber größeren zeitlichen Abständen aus dem Haus gebracht und mit dem Klopfer bearbeitet. Als jedoch in den 1950er Jahren textile Auslegeware in deutschen Haushalten immer beliebter wurde, stieg auch die Verbreitung des Staubsaugers sprunghaft an. Noch heute ist der Staubsauger, meist mit auswechselbarem Staubsaugerbeutel ausgestattet, das wichtigste Gerät zur Teppichpflege und –reinigung und aus keinem Haushalt mehr wegzudenken.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 21. Oktober 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Haushalt, Reinigung, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | |