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Saubere Stube – Leben mit Haustieren

Beinahe in jedem dritten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Haustier. Dabei reicht die Palette von Fischen, Hunden und Katzen über Nagetiere bis hin zu Exoten wie Spinnen, Schlangen und Echsen. Damit die Tierliebe jedoch nicht krank macht, sollten einige Hygieneregeln beachtet werden. Dass man mit Pfiffi, Mietzi und Hansi regelmäßig zum Tierarzt geht, versteht sich von selbst.

Doch auch wenn das Tier selbst gesund ist, kann es eine Reihe von Krankheitserregern übertragen, die auch für den Menschen gefährlich sein können. Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten – die detaillierte Liste ist lang und vielfältig. Anstecken kann man sich nicht nur durch Berührung, wie beim Streicheln etwa, sondern auch durch einfaches Einatmen.

Tiere sind bekannte Allergenträger. Diese Allergene befinden sich im Fell, im Schweiß, im Urin, im Speichel des Tieres und werden überall dort verbreitet, wo sich dieses aufhält. Durch die Luft werden die Allergene sogar in Bereiche transportiert, in die das Tier gar keinen Zugang hat. So kann bereits die Jacke eines Hundebesitzers für empfindliche, allergiegeplagte Menschen zum Problem werden. Am häufigsten werden im Zusammenhang mit tierischen Allergenen Erkrankungen der Atemwege beobachtet.

Asthma, chronische Bronchitis oder dauerhafter Schnupfen sind möglich, außerdem etwa gerötete und gereizte Augen und Schleimhäute. Darüber hinaus kann es zu Hautproblemen kommen, wie Ekzemen, Ausschlägen, Juckreiz und Nesselsucht. Das A und O für die optimale Gesundheit von Mensch und Tier ist daher eine sorgfältige Hygiene. Teppiche und andere textile Bodenbeläge müssen regelmäßig gründlich mit dem Staubsauger gereinigt werden.

Wichtig ist es dabei, ein Modell mit einem Mikrofilter zu verwenden, das Kleinstpartikel im Staubbeutel zurückhält und nicht wieder in die Umgebungsluft abgibt. Staubsaugerbeutel aus „tierischen“ Haushalten sollten außerdem lieber einmal zu oft gewechselt werden, mindestens aber alle 4 bis 6 Wochen, denn mit steigendem Füllstand des Staubsaugerbeutels nimmt die Saugkraft des Staubsaugers ab und macht eine Reinigung wenig effizient.

Glatte Böden sollten am besten zusätzlich feucht gewischt werden. Auch das hält die Allergenbelastung in der Luft in Grenzen. Darüber hinaus versteht es sich von selbst: im Bett hat ein Haustier nichts zu suchen, ebenso wenig in der Küche oder im Kinderschlafzimmer. Besonders Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Ältere, Schwangere und Kinder haben sonst ein erhöhtes Risiko, an allergenbedingten Gesundheitsproblemen zu erkranken.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 11. August 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Staubsaugerbeutel | Tags: | | | | | | | | | | | | | | |

Allergie-Risiko Haustier – Was tun, damit die Gesundheit nicht leidet?

Tiere sind aus unserem Leben gar nicht wegzudenken. Für viele Menschen ist der Hund oder die Katze Begleiter, Weggefährte, Schmusekissen und Trostpflaster zugleich. Doch ein enger Kontakt zum Haustier birgt immer öfter auch Risiken für die eigene Gesundheit.

Es gibt immer mehr allergiegeplagte Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mit chronischen Beschwerden herumschlagen müssen. Atemwegserkrankungen, Haut- und Schleimhautreizungen treten hier am häufigsten auf. Dabei befinden sich die allergieauslösenden Stoffe nicht nur auf Gegenständen oder Tieren, sondern in den meisten Fällen in der Umgebungsluft. – Eine unsichtbare Gefahr, der man sich allerdings nur schwer entziehen kann.

Oft entwickeln sich Allergien erst im Laufe der Zeit. Haustierhalter sind hier besonders gefährdet. Die bekannte Tierhaarallergie entsteht als Reaktion auf Kleinbestandteile, die sich an den Tierhaaren befinden. Dazu gehören Talg, Speichel, Kot, Urin und Schweiß, deren Partikel sich über die Umgebungsluft und den Feinstaub überall verbreiten. – Und das sogar in Räumen, die das Haustier vielleicht gar nicht betritt. Es scheint also fast unmöglich, sein Wohnumfeld ganz von allergenen Bestandteilen frei zu halten.

Wer allerdings gesundheitliche Probleme bei sich beobachtet und diese auf Hund, Katze, Meerscheinchen oder Vogel zurückführt, muss aktiv werden, um ernsthafte und andauernde Gesundheitsschäden zu vermeiden. Das muss nicht notwendigerweise die Trennung vom Haustier bedeuten, sondern ist im günstigsten Fall lediglich mit einigen hygieneorientierten Vorsorgemaßnahmen verbunden.

Haustiere gehören grundsätzlich nicht in den Schlafraum. Nur so hat der menschliche Organismus wenigstens in der Nacht die Möglichkeit, eine ausgedehnte Allergiepause einzulegen. Allergiker sollten gänzlich auf Teppiche, Matratzen und Bettzeug verzichten, in denen Tierhaare verarbeitet sind. Kein Rosshaar, kein Schaffell, keine Kamelhaardecken mehr! Genaue Produktinformationen sind hier unbedingt notwendig. Darüber hinaus gilt es, dem Staub im Raum möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Das bedeutet weitgehenden Verzicht auf textile Auslegeware, plüschige Sofas, viele Kissen und auch – zu viele Möbel! Alle Oberflächen im Raum sollten sich idealerweise feucht abwischen lassen, textile Bezüge, Bettzeug und Bettwäsche müssen häufig gewaschen werden. Bei der Auswahl des Staubsaugers sollte man ein Modell wählen, das in der Lage ist, die Feinstaubkonzentration in der Luft auf ein unbedenkliches Maß zu reduzieren. Spezielle Mikrofilter und entsprechende Bürsten- und Saugaufsätze sind hier unverzichtbare Ausstattungsmerkmale. So bekommt man Gesundheit und Haustier unter einen Hut.

Andrea Schilling Dieser Artikel wurde am 06. Mai 2010 von Andrea Schilling geschrieben. Abgelegt in Gesundheit, Staubsaugerbeutel | Tags: | | |