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Warum ein bisschen Staub auch gesund sein kann, aber nicht muss…

Ein bisschen Dreck hat noch niemandem geschadet – wer kennt diesen Spruch nicht? Und tatsächlich ist da mehr dran, als man vermuten wollte. Wissenschaftler haben einmal mehr herausgefunden, dass eine gewisse Keimbelastung – etwa durch den Hausstaub – das Immunsystem anregt und Menschen widerstandsfähiger macht. Eine Erkenntnis, die jedoch nicht zu Untätigkeit im Haushalt führen sollte.

Dass die Kleinstpartikel im Hausstaub die Atemwege reizen, Allergien auslösen und im schlimmsten Fall richtig krank machen können, ist hinreichend bekannt. Und schaut man sich genauer an, was da tagtäglich in Haus und Wohnung um einen herumschwirrt, scheint das auch einleuchtend: vom Wüstensand, über kosmische Teilchen und Abrieb von Autoreifen bis hin zu Blütenpollen ist hier alles dabei. Doch neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen nun, dass Menschen, die staubtechnisch bei sich zu Hause ab und zu mal so richtig dick auftragen, tendenziell ein belastbareres Immunsystem haben. Ähnliche Tests an Mäusen zeigten ebenfalls, dass eine gewisse Keimbelastung in der Umgebung zu besserer Gesundheit führen kann. Mehr noch: Nahezu keimfrei gehaltene Mäuse lebten insgesamt weniger lange als ihre glücklich im Dreck angesiedelten Artgenossen.

Dennoch: Auf eine mehr oder weniger ausgedehnte, in jedem Fall aber regelmäßige Putzaktion zu Hause mit Staubsauger und Co. sollte man nicht verzichten, denn Hausstaub kann auch gesundheitsgefährdende Bestandteile enthalten. Dazu gehören etwa Sporen oder Bakterien, aber auch Schwermetalle und Rußpartikel. Diese können in zu hohen Mengen tatsächlich beeinträchtigend wirken: eine ständig laufende Nase oder trockene Augen können ein Hinweis darauf sein. Völlig keimfrei muss ein Haushalt deshalb aber noch lange nicht gehalten werden. – Ganz im Gegenteil. Ein Immunsystem, das sich nicht mehr mit Keimen auseinandersetzen muss, hat keine Herausforderungen mehr und stellt irgendwann seine Arbeit ein. – Ein höhere Krankheitsanfälligkeit kann dann die Folge sein. Ein Staubsauger mit HEPA Filter, der die gefährlichen Kleinstpartikel im Hausstaub bindet, ist deshalb eine gute Wahl für eine optimale Umgebungshygiene. Zudem sollte der Staubsaugerbeutel im Gerät regelmäßig gewechselt werden. – (Staub-)Mäuse jedweder Art haben so keine Chance mehr.

Ameisenplage? Mit dem Staubsauger gegen das große Krabbeln

Frisch gebloggt von Andrea Schilling für Staubsaugerbeutel.de – Ganz ohne Zweifel sind Ameisen nützliche Tiere. Wenn sie jedoch in Massen auftreten und Garten, Terrasse oder gar das Haus bevölkern, hört für uns definitiv der Spaß auf. Mit der Faustregel: Wo eine Ameise ist, da sind noch mindestens 1000 andere, gilt es dann, die Krabbeltierchen so schnell wie möglich und so wirkungsvoll wie möglich zu bekämpfen. Auch der Staubsauger kann dabei –ganz umweltschonend und ungiftig – gute Dienste leisten.

Ameisen auf Wegen und in Beeten, Ameisen unter Ziersteinen und in Blumenkästen, Ameisen auf Balkonen und Terrassen und – oh Graus – Ameisen in Küche und Wohnzimmer! Mit diesem Anblick haben in diesem Sommer zahlreiche Haus- und Gartenbesitzer zu kämpfen. Vor allem, wenn es draußen vorübergehend einmal kühler wird, finden die Tierchen auch schon mal den Weg ins Haus. Tipps und Tricks, wie man die Insekten wieder los wird, gibt es viele. Doch welche sind wirklich empfehlenswert?

Hausmittel wie Backpulver, das die Ameisen angeblich auftreiben und explodieren lassen soll, oder der berühmte Kreidestrich als Barriere nützen… Nichts. Leider. Wer mit einer Ameisenplage im Garten zu kämpfen hat, gewinnt nichts, wenn er die Tiere nur vertreibt, denn so werden sie nur dazu gezwungen, sich einen anderen Entfaltungsbereich zu suchen, und man steht in absehbarer Zeit vor demselben Problem – nur eben an anderer Stelle. Auch ätherische Öle sind aus diesem Grund zur Bekämpfung von Ameisen nicht geeignet, denn sie wirken nur kurzzeitig und nicht endgültig.

Was viele nicht wissen, ist jedoch: Ameisenstraßen und -nester lassen sich auch aufsaugen, am besten mit einem Staubsauger mit Staubsaugerbeutel. Ungiftig, umweltschonend und schnell ist diese Methode, die Krabbeltiere wieder loszuwerden und vor allem dann geeignet, wenn sie schon im Haus sind. Wirklich nachhaltig ist diese Art der Bekämpfung mit dem Staubsauger allerdings nur, wenn der Staubsaugerbeutel hinterher entsorgt wird – natürlich vor dem Haus.

Im Übrigen lässt sich mit dem Staubsauger einer Ameisenplage ganz wunderbar vorbeugen. Warum warten, bis es zu spät ist? Herumliegende Krümel und Essensreste sollten grundsätzlich beseitigt bzw. aufgesaugt werden, um die Tiere nicht anzulocken. Auch regelmäßiges Lüften und Putzen trägt dazu bei, für die Ameisen im Haus gar nicht erst ein Klima zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen. Giftige Fressköder und Co., die an mehreren Stellen positioniert und von den Arbeiterinnen direkt ins Nest getragen werden, um sie dort an die Nachkommen und auch an die Königin weiter zu verfüttern, müssen dann nicht zum Einsatz kommen.